Weshalb Bäume und Sträucher im Winter schneiden?

1. Der Gärtner hat Zeit dazu.
2. Der Boden ist möglicherweise gefroren und so entstehen in den Beeten keine Schäden durch Verdichtung verursacht durch das Betreten (vor allem beim ständigen Umstellen der Leiter).
3. Abgesehen von den Schneeglöckchen werden keine Blumen zertreten.
4. Die Vögel werden nicht beim Nisten gestört.
5. Voraussetzung für eine gekonnte Schneidarbeit ist der vollständige Einblick in den Astaufbau eines Baumes. Dies ist bei Laubbäumen nur im unbelaubten Zustand möglich.

Die Meinung, Bäume leiden weniger, wenn man sie im unbelaubten Zustand schneidet, ist hingegen überholt oder kann zumindest nicht generalisiert werden und entfällt deshalb als Argument für den Winterschnitt. Die Wunden schliessen beispielsweise erst in der Vegetationszeit, und solange können sie Einfallstor für Pilze sein. Wägt man hingegen die Vor- und Nachteile des Winterschnitts gegeneinander ab, so spricht Vieles für den Winterschnitt.

Namentlich aus Sicht des Gärtners (vgl. oben Punkt 1).

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© Haefeli Gartenbau GmbH, 2009-04-23 10:20
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